Anstehende Veranstaltungen

Freitag, 19. Juni, 19:30 Uhr, kHaus, Kasernenhof 8, Basel
Podium: Kein Gefängnis für Armut!

Der Staat sperrt jedes Jahr 5000 Menschen ins Gefängnis, weil sie arm sind. Der Freiheitsfonds holt sie raus - und will die problematische Praxis der Ersatzfreiheitsstrafen ganz überwinden.

Doch was sind Ersatzfreiheitsstrafen genau, welche einschneidenden Folgen haben sie für Betroffene und Gesellschaft -  und wie können wir sie gemeinsam abschaffen? 

Das diskutieren:
Katja Glash, Betroffene von Freiheitsstrafen, die sich gegen Armutsdiskriminierung einsetzt
Pascal Pfister, Geschäftsleiter Dachverband Schuldenberatung Schweiz, SP-Grossrat BS
Louise Frey, Sozialanthropologin, Straf- und Gefängnisforscherin
Basil Weingartner, Freiheitsfonds Schweiz

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Samstag, 20. Juni, 19:30 Uhr, Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, Zürich
Projekt Prison Break: Hintergründe zum Projekt Freiheitsfonds -  mit einem Input der Soziologin Nicole Bögelein zum Thema Klassenjustiz

Der Schweizer Staat sperrt Jahr für Jahr  5000 Menschen ins Gefängnis, weil sie arm sind. Der Freiheitsfonds Schweiz holt sie mit einer solidarischen Aktion raus - und will die problematische Praxis der Ersatzfreiheitsstrafen ganz überwinden.

Im Volkshaus spricht die renommierte deutsche Soziologin Nicole Bögelein in ihrem Input über Klassenjustiz und deren Folgen.  Anschliessend geben Aktivist*innen des Freiheitsfonds-Kollektivs vertieften Einblick in die Kampagne, die Gefängniskritik in die breite Öffentlichkeit trägt. Und sie erzählen, wie es mit dem Projekt in den nächsten Monaten weitergeht.

Vergangene Veranstaltungen

Freitag, 29. Mai, Anstadt, Bern 
Podium: Abolish Ersatzfeiheitsstrafe!
Knäste abschaffen! Doch wie machen wir das? Beim Podium stellen wir das Projekt Freiheitsfonds Schweiz vor, das Bussen übernimmt und auf die Abschaffung der Ersatzfreiheitsstrafen hinarbeitet. Das Projekt will aber auch generelle Knast- und Campkritik in die breite Öffentlichkeit tragen.

Zusammen mit mehreren Betroffenen der Ersatzfreiheitsstrafe und des isolierenden Nothilferegimes diskutieren wir über die Folgen dieser karzeralen Praktiken - und suchen gemeinsam nach Wegen, diese abzuschaffen.

1.-2. Mai, Kasernenareal, Zürich: 

Info-Stand: Besuche unseren Stand am 1. Mai-Fest in Zürich! Es gibt Infomaterial, Merch und die Möglichkeit uns zu unterstützen.

2. Mai, 17:45-19:00, Kasernenareal, Zürich:
Podium: Knastkritik in die Praxis tragen
Kein Mensch sollte eingesperrt werden, weil er oder sie zu wenig Geld hat. Trotzdem passiert das in der Schweiz jeden Tag. Das Vergehen in vielen Fällen: ÖV-Fahren ohne Billett. In der 1. Mai-Veranstaltung kritisieren der Verein Freiheitsentzugskritik und Verbündete das System der Ersatzfreiheitsstrafen aus unterschiedlichen Perspektiven – und stellen die laufende Kampagne und das Projekt Freiheitsfonds Schweiz vor. Mehr Infos: 1. Mai-Programm

13. April, Polit-Forum, Bern
Podiumsdiskussion
Direkt im Anschluss an die Übergabe der Petition diskutierte der Freiheitsfonds Schweiz mit Gästen über die negativen Folgen von Ersatzfreiheitsstrafen - und über Wege zur Abschaffung dieser problematischen Praxis.

Auf dem Podium: 
Francesco Franchini, Beratungsstelle Freiheitsentzug von humanrights.ch
Katja Glash, Betroffene von Freiheitsstrafen, die sich gegen Armutsdiskriminierung einsetzt
Ruedi Löffel, Gassenarbeit Bern
Basil Weingartner, Freiheitsfonds Schweiz

Kampagne: Was bisher geschah

27. April: Wir starten ein Crowdfunding. Mit dem Geld, das wir sammeln, zahlen wir die Bussen von Menschen, die wegen Fahren ohne ÖV-Billett ins Gefängnis müssen oder schon dort sind. Wir holen sie heraus. Mach mit!

13. April: Wir reichen die Petition "Kein Gefängnis wegen Armut" am Hauptsitz der SBB in Bern ein. 4'450 Personen forderten darin, dass die SBB und andere Transportunternehmen aufhören, Menschen anzuzeigen, weil sie ohne Billett ÖV fahren.  

3. März: Wir lancieren die Petition "Kein Gefängnis wegen Armut".