Das Projekt Freiheitsfonds Schweiz positioniert sich gegen die ungerechte Praxis der Ersatzfreiheitsstrafen in der Schweiz.
Es wird vom Verein Freiheitsentzugskritik organisiert, der sich kritisch mit Strafe und Gefängnis beschäftigt. Dazu lanciert er Debatten, führt Veranstaltungen durch und klärt die Öffentlichkeit auf. Hinter dem Verein steht ein mehrköpfiges, unabhängiges Kollektiv.
Im März lancierten wir eine Petition, die von den ÖV-Unternehmen forderte, auf Strafanzeigen gegen Menschen ohne Billett zu verzichten. Obwohl 4450 Personen die Petition unterzeichneten, halten SBB & Co. an der ungerechten Praxis fest. Daher starten wir Ende April ein Crowdfunding, um die Bussen von Menschen, die eine Ersatzfreiheitsstrafe absitzen, zu übernehmen und sie so aus dem Gefängnis zu holen.
Der Freiheitsfonds Schweiz ist inspiriert vom Freiheitsfonds Deutschland, aber weder organisatorisch noch finanziell mit diesem verbunden.
